Wissenswertes rund um das Haar
achlatein adè! Mit dem Haar-Lexikon sorgen wir für Aufklärung und besseres Verständnis aller fachlichen Begrifflichkeiten rund um alle Themen beim Haarausfall und übermäßiger/störender Körperbehaarung. Maximales Wissen schafft Vertrauen und Transparenz.

Achselbehaarung

Achselhaare sind sogenannte Terminalhaare, das heißt, sie sind stärker pigmentiert als die übrigen Körperhaare sowie dicker und länger. Terminalhaare sind dreischichtig. Sie bestehen aus Haarmark, Haarrinde und der äußeren Schuppenschicht.

Alexandritlaser

Von der hochtechnischen Entwicklung des Alexandritlasers profitieren Anwender und Kunden bei der Haarentfernung, die mittels Laser durchgeführt wird. Der Alexandritlaser trägt die Auszeichnung „approved for permanent epilation“. Mittels gebündelten Lichts werden über den Leiter Melanin die Haarzellen bei über 68 Grad dauerhaft vernichtet. Ein Alexandritlaser besitzt ein integriertes Kühlsystem, seine Eindringtiefe ist relativ hoch, wodurch auch tief liegende Haarwurzeln bearbeitet werden können.

Alopecia actinica

Durch Strahlentherapie ausgelöster Haarausfall wird als Alopecia actinica bezeichnet. Die Ursache für die Alopecia actinica ist die Strahlenbehandlung von Tumoren und/oder Krebs. Dabei lässt sich der Grund auf die ionisierende Strahlung reduzieren, die das Erbgut (DNA/DNS) schädigt. Diese Schädigung stört die Zellbildung. Die wiederum bewirkt den großflächigen Haarausfall des Haupthaars. Ist die Strahlungsstärke sehr hoch, dann kann es auch zur unwiderruflichen Zerstörung der Haarwurzeln kommen.

Alopecia areata

Der kreisrunde Haarausfall (Alopecia areata) ist nach vorherrschender Expertenmeinung eine Autoimmunkrankheit. Grund zu dieser Annahme gibt die Erkenntnis, dass keine von außen wirkenden Ursachen bekannt sind. Bei der Alopecia areata attackiert das eigene Immunsystem die Haarfollikel. Davon sind pauschal alle Haarpartien wie Augenbrauen, Achsel- oder Schambereich betroffen. Typisches Erkennungsmerkmal sind eine oder mehrere kreisrunde kahle Stellen. In deren Randbereichen finden sich häufig sogenannte „Ausrufezeichen-Haare“ (kurz abgebrochene Haare, die an ihrem Ende immer dünner werden).

Alopecia seborrhoica

Beim Anblick der Bilder von Alopecia seborrhoica werden unwillkürlich sämtliche „Uraltwitze“ über Glatzen wachgerufen. Tatsächlich betrifft diese Art des Haarausfalls das gesamte Kopfhaar. Verbunden ist dieses Bild mit einer öligen Kopfhaut und zumeist kräftigem Juckreiz. Das alles ist aber nicht die Ursache des Haarausfalls, sondern nur ein begleitendes Symptom. Wenn dann auch noch Schuppenbildung dazukommt, handelt es sich um ein seborrhoisches Ekzem.

Woran liegt es? Die Ursachen dieser Form der Kahlheit sind sehr unterschiedlich. Es können Krankheiten sein, Infektionen, Allergien, Vergiftungen, hormonelle Schwankungen und vieles andere mehr. Was hilft? Wirksame Substanzen sind das Antimycoticum (Anti-Pilzmittel), Mittel mit Teer oder auch Cortison.

Alopecia senilis

Mit zunehmendem Alter geht irgendwann alles langsamer, tut weh oder will gar nicht mehr funktionieren. Bei der Gelegenheit läuft insbesondere auch der Stoffwechsel etwas anders und die Hormone haben auch irgendwann eine andere Konzentration.

Eine Folge aus diesen Veränderungen kann die Alopecia senilis sein. Dieser Begriff steht für den altersbedingten Haarausfall. Diesem Haarausfall geht oft ein jahrelanges Dünnerwerden der Haare voraus. Die Ursache dafür sind tatsächlich die Zellalterung und das nachlassende Regenerationsvermögen. Da die Haare in diesem Fall am gesamten Körper altern, sich verdünnen und ausfallen, bietet sich auch eine Eigenhaar-Transplantation nicht wirklich an.

Alopecia specifica

Die Alopecia specifica ist den symptomatischen Arten des Haarausfalls zuzuzählen. Sie geht mit dem Stadium II der Syphilis einher. Die Syphilis ist eine ansteckende infektiöse Geschlechtskrankheit. Schuld daran ist das Bakterium Treponema pallidum. Der Weg der Übertragung ist zumeist der Geschlechtsverkehr.

Während der Schwangerschaft kann auf das Ungeborene das Bakterium auch durch die Plazenta übertragen werden. Was nach der Ansteckung eher harmlos beginnt und in der Stufe II von der Alopecia specifica begleitet wird, kann am Ende bis zu lebensbedrohlichen Zustandsbildern führen.

Alopecia triangularis congenitalis sabouraud

an muss schon etwas Latein können, um hieraus den dreieckigen Haarausfall zu identifizieren. Gemeint sind am Ende die Geheimratsecken. Diese besondere Form des Haarausfalls tritt durchaus auch schon in jüngeren Lebensjahren auf. Das ärgert die Betroffenen nicht nur, es führt sie nicht selten in echte Depressionen.

Unangenehmerweise sind die Geheimratsecken oft nur die Vorboten für den weiteren Rückzug der Haarpracht, der dann in den späteren Jahren zu erwarten ist. Das klassische Wundermittel gegen diesen Haarausfall gibt es leider noch nicht. Außer geeigneten Kopfbedeckungen oder Haarteilen hilft im Ernstfall nur die Haartransplantation.

Alpecin

Die Geschichte der stark umworbenen Haarpflegeprodukte geht zurück auf den Bielefelder Apotheker August Wolff. Er gründete 1905 die Nährmittelwerke Sudbrack. Daraus ging die Dr. August Wolff GmbH & Co als chemisch-pharmazeutische Fabrik hervor. Erst 1930 erfolgte die Entwicklung von Alpecin als Pflegemittel für die Kopfhaut. Alpecin gilt als die stärkste Marke des Bielefelder Unternehmens.

Nach Unternehmensumstrukturierungen erhielt Kurt Wolff 1981 posthum die Unna-Medaille der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft für seine Verdienste in der Dermatologie. Alpecin bietet unterschiedliche Mittel für die Kopfhaut und die verschiedenen Haartypen an. Dazu gehören unzählige Shampoos und Liquids.

Androgenetischer Haarausfall

Hinter dieser Bezeichnung steht der anlagebedingte Haarausfall. Statistisch betrachtet ist diese Form des Haarausfalls die häufigste Form bei beiden Geschlechtern. Frei übersetzt steht der Begriff „androgenetische Alopezie“ für „Haarausfall durch männliche Hormone“.

Veranlagungsbedingt sind diese tatsächlich sehr unterschiedlich verteilt. Mit der fortschreitenden Alterung nimmt auch die Häufigkeit der Alopecia androgenetica zu. Die Haarwurzeln entwickeln dabei eine Überempfindlichkeit gegenüber dem Dehydrotestosteron. Das ist ein Stoff, der aus dem körpereigenen Hormon Testosteron stammt. DHT verkleinert einfach die Haarfollikel, die dann eingeschränkt produzieren. Die Haare fallen so deutlich schneller aus und das Haar wird licht.

Barthaartransplantation

Der Bart ist eine Sammelbezeichnung der Gesichtsbehaarung des Mannes. Dazu zählen der Kinnbereich, die Wangen und die Oberlippe. Ob der Bart oder das glatt rasierte Gesicht bevorzugt wird, ist jeweils eine Frage der gesellschaftlichen Epoche. Doch auch diese Barthaare können ausgehen, was zu deutlich sichtbaren kahlen Stellen führen kann. In solchen Fällen lassen sich Haare am Hinterkopf entnehmen und an die Stellen des Gesichts verpflanzen, an denen die Lücken entstanden sind. Die kleinen Verletzungen am Hinterkopf verschwinden meist schon nach wenigen Tagen wieder. Die Barthaartransplantation ist für manchen Bartliebhaber die einzige Methode sich seinen Herzenswunsch zu erfüllen.

Bikinizone Enthaarung

Bei der Enthaarung der Bikinizone geht es geschmäcklerisch zu. Doch ganz gleich, ob Hollywood-Cut, Triangel oder Landing Strip – wichtig ist nicht, wie die Bikinizone enthaart wird, sondern dass sie gepflegt und attraktiv ist. Eine unkontrolliert behaarte Bikinizone ist unsexy und unhygienisch. Die Möglichkeiten der Bikinizonen-Enthaarung sind vielfältig und unterliegen dem eigenen Geschmack.

Blade(s) / Rasierklinge(n)

Die Rasierklinge ist ihrem Ursprung nach die Klinge des klassischen Rasiermessers. Bei fachgerechter Benutzung dient sie dem Abschneiden der Barthaare im menschlichen Gesicht. Sie kann auch zur Entfernung von unliebsamen Haaren an anderen Körperstellen in der Nassrasur eingesetzt werden. Die Rasierklinge hatte eine bewegte Entwicklung. Sie wurde aus kleinen Blättchen entwickelt und dann in mehreren Lagen in einer Halterung zusammengefasst. Von der Tandemklinge bis zur Fünffach-Klinge ist die Rasierklinge heute erhältlich. Für die Nassrasur stehen unendlich viele Modelle und Formen zur Verfügung.

Blitzlampe

Die Geräte zur Haarentfernung mit einer Blitzlampe sehen optisch dem Laser sehr ähnlich, allerdings arbeiten sie nicht über eine feste Wellenlänge, sondern mit einem umfangreichen Spektrum an Licht. Durch die Verwendung von verschiedenen Filtern kann auf unterschiedliche Haartypen eingegangen werden. Blitzlampen sind die Geräte, die auf Basis von Leuchtmitteln (Blitzen) Impulse absenden, die die Haarfollikel zerstören. Optische Maßnahmen können individuelle Bedarfsfälle und die Einstellung des Fotoimpulses beeinflussen.

Bluttest Haarausfall

Vor den vielen möglichen Ursachen des Haarausfalls ist niemand so recht sicher. Je nach Alter und Geschlecht kann er sich quasi schleichend und über einen langen Zeitraum unbemerkt einstellen oder er kommt rasch und mit brutal deutlicher Wirkung. Um ein wirksames „Gegenmittel“ dafür finden zu können, muss die Ursache geklärt werden. Haarausfall ist eben nicht gleich Haarausfall.

Neben einer Analyse der näheren Lebensumstände und etlichen Selbstbeobachtungen kann auch ein aussagefähiger Bluttest durchgeführt werden. Um den Ursachen des Haarausfalls auf die Schliche zu kommen, reichen die üblichen Analysen incl. des Schilddrüsenfunktionstests einfach nicht aus. Der Hormonspiegel ist der entscheidende Faktor.

Brasilian waxing

Brasilian waxing ist auch in der Schreibweise brazilian waxing bekannt. Hierbei handelt es sich um eine Wachsepilation, bei der Wachsstreifen auf die Haut gelegt werden. Das Wachs verklebt die Haare, die schließlich mit Schwung aus der Haut „herausgerissen“ werden. Der Name Brasilian waxing verrät auch den Ursprungsort dieser doch recht hautreizenden, unangenehmen Methode zur Haarentfernung. Eine Haarentfernung durch brasilian waxing ist nicht dauerhaft, sondern erfüllt lediglich für maximal drei bis vier Wochen den Wunsch nach streichelglatter Haut. Zudem wird das Verfahren als äußerst schmerzhaft beschrieben.

Braunhirse Haarausfall

Tatsächlich gilt Hirse schon seit „Ewigkeiten“ als gehaltvolles und damit besonders wertvolles Lebensmittel. Die Braunhirse hat als Mitglied der Hirsefamilie einen echten Sonderstatus. Sie wird beispielsweise weder als Brei noch als Beilage verzehrt. Stattessen ist sie ein natürliches Nahrungsergänzungsmittel, das bei diversen chronischen Leiden eingesetzt wird.

Dazu zählen auch Arthrose und Haarausfall. Es ist quasi allen Hausmitteln zu eigen, dass deren positive Wirkung nicht über Nacht eintritt. Das gilt natürlich auch für die Braunhirse. Gut Ding will auch hier Weile haben. Aber dieses Hausmittel verspricht wirklich Besserung und schadet vor allem keinem anderen Körperteil oder Mechanismus unseres Körpers.

Dauerhafte Haarentfernung*

Als dauerhafte Haarentfernung* wird hinsichtlich Definition jene Haarentfernung genannt, bei der die Reduzierung, die Enthaarung länger anhält als der Haarzyklus. Allgemeinhin werden jene Methoden vom Versprechen der dauerhaften Haarentfernung* begleitet, die auf Basis der Fotoepilation, also auf Basis von Lichtenergien enthaaren. Verfahren wie Laser, IPL oder INOS® gelten als dauerhafte Enthaarung.

Da-Vinci-Formel

Da Vinci, das Universalgenie und der Maler der Mona Lisa, entwickelte die Formel zur Beschreibung der Gesichtsharmonie. Dazu unterteilte er das Gesicht in die Abschnitte Kinnunterkante bis zur Nasenspitze, von der Nasenspitze bis zur Oberkante der Augenbrauen und von den Augenbrauen bis zur Haarlinie. Um den Verlauf der Abschnitte zu optimieren, stehen Haartransplantationen auf dem Plan. Erst dann, wenn diese drei Abschnitte dieselbe Höhe haben, wird das Gesicht subjektiv (unbewusst) als harmonisch wahrgenommen.

Depilation

Oberflächliche (also nur der sichtbare Teil des Haares) und nur vorübergehende Enthaarungen, wie beispielsweise durch klassisches Rasieren, werden als Depilation bezeichnet. Die entfernten Haare wachsen innerhalb weniger Tage wieder nach, sodass glatte Haut nur kurz Bestand hat. Auch das Enthaaren per Enthaarungscreme stellt eine Depilation dar. Werden Haare samt ihrer Wurzel entfernt bzw. bearbeitet, wird diese Methode als Epilation bezeichnet.

Diffuser Haarausfall

Das Adjektiv „diffus“ steht im Duden als: unklar, ungeordnet, konturlos, verschwommen. Dementsprechend führt der diffuse Haarausfall zu einem „lichten“ Haar, ohne konkrete Schwerpunkte. Von diesem subjektiven Übel sind hauptsächlich Frauen betroffen. Männer sind zwar auch nicht gerade glücklich mit dieser Situation, aber bei betroffenen Frauen ist der Leidensdruck deutlich größer.

Diffuser Haarausfall kann viele Ursachen haben. Dazu zählen auch Stress, Depressionen, Hormonschwankungen (Wechseljahre, Antibabypille, Schwangerschaft und eine Unzahl unterschiedlicher Medikamente und Therapieformen. Wirksame Gegenmaßnahmen bestehen aus ganzheitlichen Ansätzen. Dazu zählen unter anderem eine ausgewogene Ernährung und der gezielte Abbau von Stress.

Diodenlaser

Auch ein Diodenlaser kann zur Haarentfernung eingesetzt werden, der auf Basis von Leuchtdioden, kurz LED, Haare entfernt. Die unterschiedlichen Wellenlängen, in denen der Diodenlaser agiert, zeichnen ihn aus. Es ist ein hochwertiger Laser, der viele Möglichkeiten der gezielten und sanften Enthaarungen bietet.

Effluvium

Effluvium ist ein Fachterminus, der den erhöhten Haarausfall beschreibt, der allerdings nicht zwingend bis zur Haarlosigkeit führen muss. Die Ursachen dafür können sehr unterschiedlich sein und reichen vom Wechsel der Jahreszeiten über Unverträglichkeiten gegenüber Haarpflegemittel bis hin zu einem gestörten Hormonhaushalt und einem Nährstoffmangel.

Solange nur bis zu 100 Haaren am Tag verloren gehen, ist alles in bester Ordnung. Bei Effluvium gehen schon über 200 Haare am Tag verloren. Da wird dann auch die Kopfhaut sichtbar.

Eigenblutbehandlung

Auch Haarwurzeln leben. Damit gesunde und stabile Haare wachsen können, brauchen sie auch eine optimale Versorgung mit nährstoffreichem Blut. Es kommt dabei auf die richtigen Anteile von Sauerstoff, Wasserstoff, Kohlenstoff und Stickstoff im Blut an. Dazu kommen noch Vitamine, Proteine und Spurenelemente.

Für eine erfolgreiche PRP-Haarwurzelbehandlung wird „platelet rich plasma“ (thrombozytenreiches Blutplasma) eingesetzt. Das thrombozytenreiche Blutplasma (PRP) wird zur Haarwurzelbehandlung aus dem eigenen Blut des Patienten gewonnen. So kann er es entsprechend aufbereitet schadlos wiederbekommen.

Epilation

Epilation wird eine Haarentfernung genannt, bei der die Haare samt ihrer Wurzeln entfernt werden. Es gibt viele verschiedene Varianten der Epilation. Waxing, Sugaring, Laser, IPL oder INOS® sind Beispiele, bei denen es sich um eine Epilation handelt. Eine Epilation bezweckt eine möglichst dauerhafte Unterbindung des Haarwuchses. Um ein permanentes, nachhaltiges Ergebnis zu erzielen, sind mehrere Sitzungen, Termine notwendig, da immer nur die Haare, die sich jeweils aktuell im Wachstum befinden, behandelt werden können.

Erblich bedingter Haarausfall

Nach Ansicht von Experten ist der erblich bedingte Haarausfall keine seriöse Diagnose, sondern eine reine Erfindung der Schulmedizin, die offiziell androgenetische Alopezie genannt wird. Tatsächlich kann die Veranlagung zum Haarausfall nicht vererbt werden. Vererbt werden kann höchstens die Lebensweise der Eltern, die dann zum selben Haarausfall führt.

Die Verfechter ganzheitlicher Ansätze und natürlicher Heilverfahren sehen, dass Menschen, lieber Medikamente schlucken und ggf. resignieren, als dass sie ihre Lebensweise ändern. Diese Art der Bequemlichkeit wird von der Behauptung über die Erblichkeit von Haarausfall unterstützt. An der Stelle ist es bemerkenswert, dass die Menschen, die im Einklang mit der Natur leben, ihre Haare bis ins hohe Alter behalten (Indianer, Eskimos usw.).

Fotoepilation

Eine Fotoepilation (Photoepilation) ist ein bedeutender Weg der sanften und nachhaltigen Haarentfernung. Die Fotoepilation, auch als Pulslichttechnik bekannt, ist an nahezu allen Körperpartien zur Enthaarung möglich. Im Vergleich zum Lasern basiert die Fotoepilation auf der Entwicklung eines hochsensiblen Pulslichts, das über eine Blitzlampe das Haarpigment Melanin beschädigt. Die Hitze der Lichtblitze kann bis zu 70 Grad erreichen, diese Hitze schädigt die Haare so an ihrer Wurzel, dass keine Haare mehr nachwachsen können. Bestmögliches Ergebnis erzielt die Fotoepilation bei dunklen, sehr melaninhaltigen Haaren.

Haarausfall bei Frauen

Es hat sich längst als Irrtum herausgestellt, dass Frauen das zweitstärkste Geschlecht sein sollen. Nicht geändert hat sich hingegen, dass auch und besonders Frauen oft starken körperlichen und seelischen Belastungen ausgesetzt sind. Dadurch werden nicht nur Organe, sondern manchmal auch die Haare unzureichend mit Nährstoffen versorgt.

Irgendwann bekommen dann die Haare nicht mehr genug notwendige Nährstoffe und beginnen, auszufallen. Doch das muss nicht immer endgültig sein. Werden die richtigen Nährstoffe hinzugeführt, der Organismus entgiftet usw., dann kann der Haarausfall in Einzelfällen erfolgreich gestoppt werden. Dazu kommt, dass ein so gestärkter Organismus auch die Belastungen besser wegstecken kann.

Haarausfall bei Männern

Tatsächlich beginnt der Haarausfall bei Männern zumeist unmerklich. Plötzlich sind sie da, die Geheimratsecken. Der Scheitel wird breiter und der Hinterkopf ist immer besser zu sehen. Das alles betrifft rund 50 Prozent der Männer. Dagegen gibt´s natürlich eine kaum überschaubare Anzahl von Mitteln.

Die meisten von denen sind ebenso verheißungsvoll, wie unwirksam. Doch es gibt auch erfolgsversprechende Ansätze. Das einzelne Haar ist von Natur aus eher treulos und gehört nur zwei bis sechs Jahre zur Frisur. Währenddessen wächst es allerdings ständig. Danach gönnt sich das Haar eine Pause und fällt dann ganz aus. Irgendwann werden es immer mehr von dieser Sorte.

Haarausfall Chemotherapie

Die Chemotherapie ist zu einem bekannten Begriff geworden. Auch ohne zu wissen, was das eigentlich genau ist, kennen man meist eine der auffälligsten Folgen davon: den Haarausfall. Es versteht sich von selbst, dass viele Patientinnen und Patienten darunter psychisch sehr zu leiden haben. Da ist es im Moment der Situation kein wirklicher Trost, dass das Haar wieder wachsen wird.

Dazu quält oft die wenig medizinische Frage danach, wer die Perücke bezahlt. Ist diese Form von Haarausfall wirklich unvermeidlich? Auch dazu gibt einen Krebsinformationsdienst. Allerdings lässt sich eine kompetente und individuelle Beratung durch einen spezialisierten Arzt oder Therapeuten mit dem Mausklicks im Internet nicht ersetzen.

Haarausfall kaschieren

Haarausfall tut körperlich nicht weh. Seelisch sieht das aber ganz anders aus. Besonders viele Frauen treibt es oft in die Verzweiflung, wenn der Haarverlust so stark wird, dass man ihn sehen kann. Natürlich gibt es Mittel und Mittelchen, die das Ganze etwas korrigieren können. Doch zuvor wird alles versucht, um den Ausfall optisch zu kaschieren.

Haarausfall lässt sich mit einem sanften Aufhellen der Haare (Strähnchen) gut erreichen. Bei längeren Haaren wäre der Wechsel zum Kurzhaarschnitt ein Fehler. Das kann schüttere Haare nicht kaschieren. Das Experimentieren mit dem Sitz des Scheitels kann hingegen optische Wunder bewirken.

Haare verpflanzen

„Die Blume des Trostes wächst im Garten der Zeit“ – heißt es poetisch. Doch den Trost nach einem Haarausfall findet man da eher durch eine OP. Um ausgefallenes Haar zu ersetzen, helfen Ärzte, indem sie Haarwurzeln von dichteren Bereichen nehmen und auf kahlere Stellen verpflanzen.

Es ist eine ausgesprochene Feinarbeit. Doch sie lohnt sich, um den Betroffenen die schwere psychische Belastung zu nehmen. Dabei steht der hormonell bedingte Haarausfall ganz oben auf der Liste. Dank oder Undank der Alterungsprozesse und der damit einhergehenden hormonellen Veränderungen, ist es nur eine Frage der Zeit, bis es zu dieser Art Haarausfall kommt.

Haarentfernung

Zur körperlichen Pflege und für ein rundum gutes Aussehen ist die Haarentfernung ein fester Bestandteil der körperlichen Pflege. Es gibt in den unterschiedlichen Kulturen verschiedene Methoden der Haarentfernung – denn Haare und Stoppeln sind nicht an jeder Stelle erwünscht. Glatte Beine, enthaarte Achseln, ein haarfreier Rücken oder eine haarlose Intimzone werden als hygienischer und sinnlicher empfunden. Es ist bei der Methode zur Haarentfernung grundsätzlich zwischen oberflächlichen Methoden, also der Haarentfernung per Depilation sowie der tiefgründigen Haarentfernung per Epilation.

Haarentnahmemethoden

In Vorbereitung auf eine Haartransplantation müssen zunächst Haare entnommen werden. Dazu gibt es zwei Techniken, die in der Praxis vorrangig durchgeführt werden. Eine Methode ist die Streifenentnahme. Die Haare werden in Hautsteifen aus dem zuvor rasierten Entnahmegebiet geholt. Dank eines modernen Instrumentariums bleiben die Haarwurzeln dabei intakt.
Die andere Methode ist die Einzelhaargruppenentnahme. Statt kompletter und zusammenhängender Flächen werden an der Entnahmestelle nur kleinere Gruppen von Haaren entnommen. Die Stellen verschließen sich noch am Behandlungstag. Innerhalb kurzer Zeit wächst das Haar sogar wieder nach. Die kleinen Narbenpunkte sind kosmetisch nahezu neutral.

Haarfollikel

Das Haarfollikel ist quasi die Quelle der Haare. Das Haar entsteht hier und wächst auch aus ihm heraus. Damit das Haarfollikel seine Fleißarbeit auch gut erledigen kann, braucht es eine gute Blutversorgung. Aus diesem Grund ist das Haarfollikel von einem dichten Netz kleiner Blutgefäße umgeben, über die diese Versorgung läuft.

Dicht unter der Haut hat jedes Haarfollikel fettproduzierende Talgdrüsen. Die sorgen im Normalfall dafür, dass das Haar geschmeidig gehalten wird. Bevor es nun frisch gewachsen und gut gefettet aus der Kopfhaut kommt, wird die noch frische und damit weiche Struktur durch Verhornung stabilisiert.

Haarpigmentierung

Was so einfach klingt, dass muss in der Praxis tatsächlich deutlich differenziert werden. Kopfhautpigmentierung, Scalp Micro Pigmentation, Haarpigmentierung, Glatzenpigmentierung, Modern Hair Pigmentation. Viele unterschiedliche Begriffe – oder stehen die vielen unterschiedlichen Begriffe doch alle für dieselbe Sache?

Nein. Leider. Vom Grundsatz her ist der Gedanke zwar der Gleiche, nämlich eine optische Verbesserung der Haardichte zu erreichen. Während das Färben eine Farbschicht um das Haar legt, zielt die Haarpigmentierung darauf ab, dem Haar von innen her wieder Farbe zu geben. Das Pigmentieren ist dabei der natürliche Vorgang, der auch in der Natur abläuft.

Haarschmerz

Es ist schon ein besonderes „Erwachen“, wenn man morgens auf sein Kopfkissen schaut und alles voller Haare ist. Zweifellos kommen die vom eigenen Kopf. Die Haarbüste und der Kamm zeigen auch deutlich mehr Haare nach dem Kämmen an als sonst.

Neben diesem Haarausfall kann es auch zu Haarschmerzen kommen. Es ist ein Jucken und Brennen auf der Kopfhaut, die sich zu echten Kopfhautschmerzen steigern können. Da kann subjektiv nicht mehr unterschieden werden, ob die Kopfhaut oder die Haare schmerzen. Dieser Haarschmerz ist ausgesprochen unangenehm und schwer zu lindern.

Haartransplantation

Unter dieser Überschrift wissen Sportfans mehr als viele andere. Ausgerechnet Kult-Trainer Jürgen Klopp ist hier der Beispiel-Promi. Er ließ seine Geheimratsecken mit Eigenhaar auffüllen. Damit hat die Haarverpflanzung ihren Ruf der lächerlichen Eitelkeit verloren.

Bei der Haartransplantation wird am Hinterkopf Haar entnommen und dorthin verpflanzt, wo es gebraucht wird. Diese Haare tragen nicht das „Schwund-Gen“ in sich und halten sich damit „ewig“. Die künstliche Haarlinie eines Silvio Berlusconi wurde belächelt. Daran wird deutlich, dass für den natürlichen Eindruck nur eigenes Haar verpflanzt werden kann.

Haartypen

Die Körperhaare von Frauen und Männern lassen sich in Abhängigkeit ihrer Pigmentierung und der Dicke in Flaumhaare (feine, nicht pigmentierte Haare), Terminalhaare (dicke Haare mit vielen Pigmenten) und Wollhaare (feine Härchen mit leichter Pigmentierung) unterscheiden.

Haarwachstumsphasen

Beim Haarwachstum handelt es sich um einen dynamischen, natürlichen Vorgang, der unterschiedlichen Wachstumsphasen unterliegt und sich in regelmäßigen Abständen wiederholt. Es gibt drei Haarwachstumsphasen, die Anagenphase (Wachstumsphase), die Katagenphase (Übergangsphase) und die Telogenphase (Ruhephase). Circa 85 % aller Haare befinden sich jeweils in der Wachstumsphase, die zwischen 2 und 6 Jahren dauert, und wachsen in dieser Zeit etwa einen Zentimeter im Monat.

Haarwurzel

Wenn man von den Schleimhäuten, der Handinnenfläche und einigen wenigen anderen Körperstellen absieht, dann ist der menschliche Körper nahezu flächendeckend (unterschiedlich stark) behaart.
Diese Haare haben ihren Ursprung in der Haarwurzel. Die Haarwurzeln (Bulbus) sind hochaktive Zellgewebe, die der Haut den Löwenanteil der vorhandenen Energie entziehen. Sämtliche Haare zusammengenommen wachsen 1,6 Meter pro Stunde! Das ist eine enorme Leistung. Das ist eine so enorme Leistung, dass die sich in entsprechenden Zeitabständen ausruhen (Telogen). Dann fällt das Haar aus (ohne, dass die Wurzel verloren geht).

Halawa / Zuckerpaste

Halawa ist eine eingetragene Marke (darf daher streng genommen auch nur von Halawa Aliki Gath als Begriff genutzt werden) und eine weitverbreitete Bezeichnung von Sugaring, also eine Enthaarungsmethode, ein Epilationsmittel, das aus einem Gemisch aus Zucker, Zitronensaft und Wasser hergestellt wird. Die Paste wird warm auf die Hautstelle aufgetragen und dann samt den daran klebenden Haaren in Wachstumsrichtung abgezogen.

Hauttypen nach Fitzpatrick

Hinsichtlich der Sonnenempfindlichkeit gibt es unterschiedliche Einstufungen (eins bis sechs) von Hauttypen, die man nach Fitzpatrick einteilt. Namensgeber und Entwickler dieser gebräuchlichen Klassifikation ist der aus Amerika stammende Dermatologe Thomas Fitzpatrick. Ursprünglich umfasste diese Klassifizierung vier Hauttypen – wurde aber inzwischen auf sechs erweitert. Ausschlaggebend für die Einteilung, beginnend bei Typ 1 „keltischer Typ“, sehr blasse Haut, bis Typ 6 „schwarzer Hauttyp“ ist der Anteil Eumelanin in der Haut.

Hirsutismus

Hirsutismus ist eine übermäßige Körperbehaarung von Frauen (auch Kindern) an Arealen, die einem Haarwuchsmuster bei Männern entsprechen. Das heißt, es kommt zu verstärktem Haarwuchs über der Oberlippe, auf den Wangen, den Oberarmen oder auch auf dem Rücken. Beim Hirsutismus sind die weiblichen Vellushaare nicht hell und weich, sondern dunkel und ausgesprochen dick. Ursachen für Hirsutismus sind sehr vielfältig.

Intense Pulsed Light

Bei Intense Pulsed Light handelt es sich um intensiv gepulstes Licht, was sich auf hochsensible Xenon-Lichtstrahlen bezieht, das zur Hautbehandlung verwendet wird. In Abhängigkeit der Wellenlänge, die flexibel eingestellt werden kann, ist es mithilfe von Intense Pulsed Light möglich, das Hautbild optisch zu verjüngen oder Haare zu entfernen. Der Unterschied zu einer Haarentfernung mit dem Laser ist die Tatsache, dass IPL auch größere Flächen (Laser kann nur einzelne Haare bearbeiten) behandelt werden können.

IPL mit Radiofrequenz

Die moderne Technologie IPL ist mit Radiofrequenz hinsichtlich Wirksamkeit noch überzeugender. IPL mit Radiofrequenz enthaart nicht nur die Haut, sondern lässt sie jünger aussehen. Durch das spezielle Licht kann auch schlaffe und strukturgeschädigte Haut behandelt werden.

IPL-Methode

IPL ist die Kurzform der im Beauty-Segment genutzten Intense-Pulsed-Light-Methode, die häufig zur Haarentfernung eingesetzt wird. IPL ist ein Epilationsverfahren, bei dem per Blitzlampe hochenergetisches Xenonlicht entsprechend der notwendigen Wellenlänge entweder für ein verbessertes Hautbild sorgt oder auf sanfte Weise für haarfreie Haut sorgt.

Intimrasur

Die Intimrasur ist eine teilweise oder vollständige Entfernung der Schamhaare und unterliegt dem eigenen Schönheitsideal. Eine Intimrasur kann per Depilation (Entfernen der sichtbaren Härchen) und Epilation (Enthaarung samt der Wurzel) erfolgen. Die herkömmlichen Methoden zur Intimrasur sind die Rasur, Enthaarungscreme, Wachs, Zuckerpaste, das Epilieren oder das Anwenden moderner Technologien wie IPL oder Laser.

Laserhaarentfernung

Wenn man hinsichtlich Enthaarungen von einer Laserhaarentfernung spricht, ist das Behandeln der störenden Härchen und Stoppeln per Laserstrahlen gemeint. Zu Beginn der technischen Entwicklung kamen bei der Laserhaarentfernung überwiegend Rubinlaser zum Einsatz, später wurde der Wunsch nach haarfreier Haut vom Alexandritlaser bzw. dem Diodenlaser realisiert.

Laser zur Haarentfernung

Der Laser hat sich unter dem Begriff durchgesetzt. Es ist kaum bekannt, dass er eigentlich eine Abkürzung für „Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation“ steht. Der Laser zur Haarentfernung agiert auf der Basis monochromatischer Licht- bzw. Laserstrahlen, die unter die Haut gesendet dafür Sorge tragen, dass pigmentierte Härchen durch die resultierende Fotothermolyse vernichtet werden.

Melanin

Beim Melanin handelt es sich um ein Pigment, das ebenso für die Hautfärbung als auch für die Farbgebung der Aderhaut oder der Körperhaare beim Menschen verantwortlich ist – aber auch bei anderen Lebewesen vorkommt. Melanin ist ein Farbstoff, der bei bräunlich-schwarzem Zustand Eumelanin genannt wird, bei gelb-rötlich hingegen Phäomelanin. Es gibt auch Melanine, die Allomelanine sind.

Methoden der Enthaarung

Es gibt viele verschiedene Methoden der Enthaarung. Der Wunsch nach einer streichelglatten Haut ist bei Frauen und Männern gleich – nur bei der Methode, die Haut von störenden Härchen zu befreien, gehen die Ansichten und die Möglichkeiten auseinander. Bei den Verfahren zur Haarentfernung wird unterteilt in Epilationsmethoden und Depilationsmethoden. Bei der Epilation wird das Haar mitsamt der Wurzel behandelt, bei der Depilation hingegen nur das sichtbare Haar.

Nadelepilation

Wenn von einer Nadelepilation gesprochen wird, heißt das, dass bei der Haarentfernung eine feine Sonde durch die Haut, dem Haarkanal folgend, bis zur entsprechenden Wurzel geführt wird. Dort sendet sie einen kleinen Stromimpuls aus, der die Aufgabe hat, die Haarwurzel zu zerstören. Diese Methode verspricht nur unter absolut korrekter und sensibler Anwendung eine glatte Haut. Nur erfahrenes Personal kann eine Nadelepilation sicher und erfolgreich durchführen.

Permanente Haarentfernung

Wenn die Haarentfernung für einen Zeitraum über dem des eigentlichen Haarzyklus hinaus anhält, spricht die Definition von permanenter Haarentfernung. Die „Wiege“ der Haarentfernung liegt in der Nadelepilation, die durch die stets weiter perfektionierten Technologien wie Laser, IPL und INOS® nahezu abgelöst wurden. Permanente Haarentfernung ist grundsätzlich eher bei dunkleren Haaren zu verwirklichen, bei hellen, farblosen Haaren stellt die Nadelepilation eine Alternative dar.

SHR-Technik

SHR ist die Kurzform von „Super hair removal“. Bei der SHR-Technik handelt es sich um ein Verfahren zur permanenten Haarentfernung. Basis für diese erfolgreiche Enthaarungsmethode ist die Kombination aus der Lasertechnologie und dem Pulslichtverfahren. Die SHR-Technik verspricht eine hautschonende und schmerzarme Haarentfernung mit hervorragenden Resultaten.

Streifenentnahme

Die Haartransplantation kann aus unterschiedlichsten Gründen notwendig werden. Dabei bleibt ein Prinzip stets konstant: Die Haare müssen irgendwo herkommen. Dazu werden aus dem Haarkranz gesunde und wachsende Haarwurzeln entnommen, die dann in kahle Gebiete verpflanzt werden.
Eine von zwei Techniken, mit denen das erreicht werden kann, ist die Streifenentnahme. Dazu wird das Entnahmegebiet kurz rasiert. Der Streifen, der entnommen werden soll, ist in den meisten Fällen 1 bis 1,5 cm breit. Je nach Grund und Fläche wird der Streifen mit einer Länge von 10 bis 25 cm herausgenommen. Moderne Instrumente machen es möglich, dass dabei kaum Haarwurzeln beim Entnehmen verletzt werden.

Sugaring

Sugaring ist eine Haarentfernung, die mittels Zuckerpaste realisiert wird. Dieses Verfahren wurde bereits im alten Ägypten von den Frauen praktiziert. Beim Sugaring wird eine lauwarme Zuckerpaste (Halawa) auf die zu behandelnden Körperpartien aufgetragen und dann mit einem schnellen Ruck abgezogen. Die Härchen bleiben an der Paste – die aus Zucker, Wasser und Zitronensaft hergestellt wird – kleben, wodurch sie aus der Haut herausgerissen werden. Diese Methode ist nichts für Empfindliche, da sie doch recht unangenehm ist (aber dennoch sanfter als Wachs).

Trichogramm

Haare gehören zu den organischen Lebensformen. Damit können sie sowohl gesund als auch krank sein. Das betrifft in besonderem Maße die Haarwurzel. Diese kann auch auf ihren Zustand hin untersucht werden. Diese Haarwurzelstatusanalyse heißt Trichogramm.
Das Trichogramm ist das Mittel der Wahl für den Hautarzt, um zum Beispiel die Ursache für einen aktuellen Haarausfall diagnostizieren zu können. Dabei ist das Trichogramm keine Untersuchungstechnik im eigentlichen Sinn. Es dient nicht dazu, definitive Diagnosen zu stellen. Stattdessen bestimmt es den aktuellen Anteil wachsender und nicht wachsender Haare. So wird die weitere Tendenz des Haarzustandes festgestellt.

Trichotillomanie

Trichotillomanie ist in den medizinischen Fachbüchern als Zwang beschrieben, unter dem die Betroffenen sich die eigenen Haare rausreißen. Dabei handelt es sich nicht nur um die Kopfhaare. Zumeist werden auch die Wimpern oder Augenbrauen bearbeitet. Selbst die Bart- und Schamhaare können davon betroffen sein.

Dabei fühlt sich rund die Hälfte der zwanghaften Haarausreißer noch genötigt, sich die Haare in einer Symmetrie auszureißen. Nach ihrem „Erfolg“ wird die „Beute“ oft noch genau begutachtet, ehe die Haare weggeworfen werden.

Übermäßiger Haarwuchs

Üblicherweise haben Frauen weniger ausgeprägten Haarwuchs am Körper als Männer. Es gibt aber auch Frauen mit übermäßigem Haarwuchs, einer Behaarung, die dem männlichen Beharrungsmuster gleicht. Übermäßiger Haarwuchs ist dann der Fall, wenn Körperbereiche deutlich stärker und dunkler behaart sind als normal. Das gilt insbesondere dann, wenn der übermäßige Haarwuchs im Gesicht, auf der Brust, den Oberarmen oder dem Rücken auftritt.

Vitamine gegen Haarausfall

Eine gesunde Haarpracht ist das untrügliche Signal für Attraktivität und Vitalität. Doch auch im gesunden Zustand fallen täglich Haare aus. Werden es spürbar mehr Haare als die gewohnte Menge, kann das ganz unterschiedliche Ursachen haben.

Da auch Haare einen Stoffwechselumsatz haben, sind sie ebenfalls auf die richtigen Nährstoffe, Vitamine und Spurenelemente angewiesen. Damit können sie bei einem relevanten Vitaminmangel leiden und ausfallen. Das Gegenmittel ist eine ausgewogene Ernährung und eine ausreichende Vitaminversorgung, unter anderem mit Vitamin A, E, B3, B6, B9 und D3.

Wachsepilation

Die Wachsepilation hat sich in den vergangenen Jahren durch die Begriffe „Brasilian Waxing“ und Brazilian Waxing“ revolutioniert. Bei der Wachsepilation werden die Haare mit Wachs verklebt und – mit einem schmerzhaften, schnelle Ruck – aus der Haut gerissen. Wachsepilationen sind mit Kaltwachs und Warmwachs möglich. Eine Wachsepilalation sorgt nicht dauerhaft für glatte Haut. Erfahrungsgemäß sprießen die ersten Stoppeln nach spätestens 3 Wochen wieder.